Ludger Weber

Physiotherapeut & Heilpraktiker

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Schröpfen

Das Schröpfen ist ca. 5000 Jahre alt. Die Wirkung ist die gleiche geblieben nur die Schröpfköpfe und die Technik haben sich in den Jahren verändert.

Schröpfen zählt zu den traditionellen Heilmethoden, bei denen zwar keine Medikamente eingesetzt werden müssen, die aber trotzdem eine wirksame Waffe der Naturmedizin im Kampf gegen viele Krankheiten oder Beschwerden sind.

Ziel ist es die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder erst in Gang zu bringen.
Die wesentliche Wirkung ist die Umstimmung und damit die Regulierung der gestörten Körperfunktionen sowie Schmerzbekämpfung, Durchblutungsförderung und Entzündungshemmung. Durch die durchblutungsfördernde Wirkung unter den Schröpfköpfen wird der Stoffwechsel angeregt und Stoffe können schneller ausgeschieden werden. Es gibt die Möglichkeit trocken und blutig zu schröpfen.
Beim trockenen Schröpfen wird der Schröpfkopf mit Hilfe von Unterdruck auf die Haut gesetzt und es entsteht an dieser Stelle eine Hyperämie (Mehrdurchblutung) sowie ein Extravasat (aus einem Gefäß ausgetretene, im Gewebe befindliche Blutflüssigkeit).

Beim blutigen Schröpfen wird an der geschröpften Stelle ein Blutentzug vorgenommen, weil die Haut mit einem Schröpfschnäpper geritzt wird. Danach wird der Schröpfkopf aufgesetzt um das Blut aus der Ritzwunde abzusaugen. Das blutige Schröpfen wirkt nicht nur blutentziehend sondern auch ableitend und umstimmend.

Indikationen: Kopfschmerzen, Migräne, Asthma Bronchiale, akute und chronische Bronchitis, Hypertonie , Verstopfung, rheumatische Erkrankungen, Gelenkentzündungen, Rückenschmerzen und viele andere Erkrankungen.